Altstadt: Großes Bio-Fest am Wochenende

Kräftiges Zeichen für klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft: 55 Bio-Ausstellerinnen und Aussteller aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum präsentieren sich und ihre ehrlich erzeugten Produkte beim großen Alpe-Adria-Biofest am Freitag, 27. und Samstag, 28. September in der Villacher Altstadt. 

Umweltbewussten Genießerinnen und Genießern wird das Herz höherschlagen, das Alpen-Adria-Biofest findet kommenden Freitag und Samstag zum dritten Mal in Villach statt. 55 Bioproduzentinnen und -Produzenten werden ihre Köstlichkeiten unter dem Motto „Organic for future“ in der Altstadt zwei Tage lang zum Verkosten und Kaufen anbieten.

Dauerwaren wird es genauso geben wie die breite Palette an Milch- und Käsespezialitäten, verschiedene Brotsorten, Marmeladen, natürlich Obst und Gemüse, roh oder auch weiterverarbeitet, Säfte, Nudeln und viele, auch trendige Kreationen mehr. „Genuss und verantwortungsvolle Produktion sind eine gute Ergänzung“, versichert Gastgeber Bürgermeister Günther Albel. „Villach lebt Grün. Wir sind eine Fairtrade-Stadt und setzen in allen Bereichen auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Das Alpen-Adria-Biofest ist eine perfekte Ergänzung unseres Engagements für ein besseres Klima und mehr Lebensqualität.“

Villach lebt Bio

Die Stadt Villach ist selbst mit einem eigenen Informationsstand dabei. „Villach denkt und lebt Bio, und zwar aus vollster Überzeugung“, sagt auch  Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner. „Das Biofest in Villach bietet den passenden Rahmen, um sich zum Thema nachhaltige Ernährung zu informieren. Die Stadt Villach als Klimabündnis- und Fairtrade-Stadt schenkt dem Thema ökosoziale Beschaffung seit Jahren hohe Beachtung. Beispiele wie das Bio-Essen in den Kindergärten und den Horten sowie der Ersatz von Einweg-Plastik bei stadteigenen Veranstaltungen sind nur zwei der Vorzeigeprojekte.“ 

Innenstadt wird zur Bio-Genusszone

Der Villacher Rathausplatz, der Obere und der Untere Kirchenplatz, die Weißbriachgasse sowie der Hans-Gasser-Platz, wo jeden Freitag der Biobauernmarkt stattfindet, verwandeln sich in das Genussgelände. Spezialitäten aus der Bio-Küche werden hier serviert. Einige Altstadt-Wirte haben sich g‘schmackige Kreationen ausgedacht. Etliche Bio-Vermarkter tischen ebenfalls feine Gerichte auf. Damit wird das Biofest Villach zur Leistungsschau des Biolandbaus. Darüber hinaus gibt es am Alpen Adria Biofest die Gelegenheiten zum gedanklichen Austausch und zur Inspiration wie es denn gelingt, alternative Lebensweisen und Formen des ökologischen, ressourcenschonenden Wirtschaftens im Alltag zu leben und zum Handeln zu kommen.

Mehr Bio-Essen in öffentlichen Einrichtungen

Gemeinsam mit der Initiative „Klimafreundliche Landwirtschaft“ fordert BIO AUSTRIA eine Verdoppelung des Anteils an Fördergeldern für Klima-, Umwelt und Tierschutz sowie den Ausbau der biologischen Landwirtschaft von derzeit 25 Prozent auf 35 Prozent der Flächen bis 2028. Der Markt für Bio-Lebensmittel soll unter anderem durch einen Bio-Anteil von 60 Prozent in der Verpflegung öffentlicher Einrichtungen unterstützt werden. „Im Außer-Haus-Verzehr liegt der Anteil an Bio-Produkten in Kärnten derzeit unter einem Prozent. In der Gastronomie wie in den Großküchen öffentlicher Einrichtungen – von Kindergärten, Horten und allen voran die Landeskrankenhäuser – ist viel Luft nach oben gegeben“, sagt Obmann von BIO AUSTRIA Kärnten Hans Kreschischnig.

Verlässlicher Partner „Kärntnermilch“

Seit Jahren befindet sich die Kärntnermilch kontinuierlich im Spitzenfeld des Bio-Sektors. Durch ihr Bio-Wiesenmilch-Projekt wird ein umfassendes Sortiment an Produkten mit hohen Qualitätsstandard und vor allem Regionalität am Lebensmittelmarkt angeboten. „Umwelt- sowie Artenschutz, Energieeffizienz und die Erweiterung des erhöhten Tierwohlstandards sind essentieller Bestandteil unserer Produktion. Es ist uns wichtig, den Konsumenten auch über die Grenzen Kärntens hinaus gesunde, regionale Bio-Qualitätsprodukte nahezubringen, wobei das Alpen Adria Biofest der Kärntnermilch alle Jahre wieder die geeignete Plattform dafür bietet“, so Helmut Petschar, Geschäftsführer der Kärntnermilch.

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