Villach steht vor einem bedeutenden Ausbau seiner Gesundheitsversorgung. In unmittelbarer Nähe zum Landeskrankenhaus entsteht ein modernes Gesundheitszentrum, das ab 2027 für Patientinnen und Patienten geöffnet sein soll. Für die Stadt bedeutet das nicht nur zusätzliche medizinische Kapazitäten, sondern auch ein klares Bekenntnis zur wohnortnahen Versorgung.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner gab bekannt, dass alle Verträge für vier neue Gesundheitszentren in Kärnten unterzeichnet wurden. Neben Spittal, Wolfsberg und Bleiburg wird auch Villach Teil dieses landesweiten Projekts. Betrieben wird das Zentrum von der Kabeg gemeinnützigen Dienstleistungs-GmbH.
Medizinische Versorgung dort, wo Menschen leben
Der Neubau entsteht in der Schubertstraße am Gelände des ehemaligen Autohauses Petschnig – ein Standort, der bewusst gewählt wurde. Die Nähe zum Landeskrankenhaus ermöglicht kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Drei Allgemeinmediziner werden künftig gemeinsam mit Pflege- und Therapieteams arbeiten.
Mit Öffnungszeiten von insgesamt 65 Stunden pro Woche soll das Zentrum vor allem eines leisten: rasche medizinische Hilfe im Alltag und eine spürbare Entlastung der stark frequentierten Spitalsambulanzen.
Starke Stadt braucht starke Strukturen
Dass Villach eines von nur vier Gesundheitszentren im gesamten Bundesland erhält, gilt als wichtiger Erfolg für den Standort. In den vergangenen Jahren wurde in der Stadt konsequent daran gearbeitet, zentrale Infrastruktur zu sichern und weiterzuentwickeln – insbesondere in Bereichen, die alle Generationen betreffen.
Gerade Bürgermeister Günther Albel hatte wiederholt betont, wie entscheidend eine verlässliche Gesundheitsversorgung für die Lebensqualität in einer wachsenden Stadt ist. Mit dem neuen Zentrum wird diese Linie nun sichtbar weitergeführt.
Verantwortung mit Blick auf die Zukunft
Das Projekt fügt sich in eine langfristige Strategie ein, die auf Zusammenarbeit zwischen Land, Stadt und Gesundheitsbetrieben setzt. Statt kurzfristiger Lösungen wird auf nachhaltige Strukturen und Teamarbeit im Gesundheitsbereich gebaut.
Für Villach bedeutet das mehr als ein Neubau: Es ist ein klares Signal, dass öffentliche Verantwortung, soziale Sicherheit und vorausschauende Planung weiterhin im Mittelpunkt stehen.
Die Eröffnung des Gesundheitszentrums ist für 2027 vorgesehen. Bis dahin wird in der Schubertstraße ein Ort entstehen, der für viele Menschen in Villach künftig erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Fragen sein wird – gut erreichbar, modern organisiert und fest in der Stadt verankert.








